Persönlichkeitsentwicklung
Coaching


Die professionelle psychotherapeutische Kompetenz bietet neben der Behandlung von psychischen und psychosomatischen Krankheiten auch die Möglichkeit, Menschen in ihrer persönlichen wie beruflichen Entwicklung zu begleiten und zu beraten.

Private wie berufliche Konfliktsituationen bergen die Chance, dysfunktionale Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern und so eine persönliche Weiterentwicklung zu wagen. Eigene, teilweise unbewusste Konflikt- und Beziehungsmuster können sich in privaten wie beruflichen Beziehungen wiederholen und belastend auf die psychische wie physische Gesundheit auswirken.

Die Schärfung der Reflexionsfähigkeit durch eine kontinuierliche, kompetente und professionelle Begleitung ermöglicht den Ausstieg aus destruktiven Verhaltens- und Beziehungsmustern. Eine reflektierende professionelle Beratung kann hier sehr fruchtbar sein. In diesem Sinne biete ich Coaching für Menschen an, die sich in einer persönlichen oder beruflichen Konfliktsituation befinden und dies als Chance nutzen wollen, etwas zu verändern und sich weiterzuentwickeln. Dabei unterscheidet sich der Coaching-Prozess ganz wesentlich von einer Psychotherapie: in der Coaching-Situation bleibt der Focus immer auf einen aktuellen Konflikt gerichtet und die den Konflikt unterstützenden Muster aus der Vergangenheit werden geklärt. Dementsprechend ist dann auch der Coaching-Prozess mit der Klärung des aktuellen Konfliktes beendet. Der therapeutische Prozess dagegen beschränkt sich nicht auf einen aktuellen Konflikt, sondern versucht, in einer längerfristigen, haltgebenden therapeutischen Beziehung Defizite in der psychischen Entwicklung aufzudecken und auszugleichen. Coaching und Psychotherapie basieren in meiner Arbeit zwar auf demselben psychodynamischen Verständnis von psychischen Konflikten oder Symptomen, Setting und Auftrag sind jedoch wie oben beschrieben unterschiedlich. Coaching kann aber auch in eine längerfristige Therapie münden.


Gender-Coaching

Gender-Coaching bedeutet, den Coaching-Prozess unter geschlechtssensiblen Aspekten zu führen. Männer und Frauen sind, wie wir spätestens seit dem Bestseller „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“ wissen, unterschiedlich. Und tatsächlich: die eigene Erfahrung im beruflichen wie privaten Erleben lehrt uns jeden Tag, dass Männer wohl vom Mars und Frauen von der Venus kommen müssen, so unterschiedlich scheinen die männlichen und weiblichen Eigenschaften! Weniger ironisch, so doch sehr ernsthaft wird der „Gender-Aspekt“ jedoch mehr und mehr berücksichtigt:immer öfter werden in großen Betrieben auch weibliche Eigenschaften in der Führungsebene gefragt: ein grosser internationaler Konzern installierte vor kurzem ein spezielles „Diversity-Programm“, um typisch weibliche Eigenschaften wie Kommunikations-Kompetenz, Integrationsfähigkeit, intuitives Erfassen von Beziehungskonstellationen und emotionale Bewertung von Geschäfts- Situationen in der Führungsebene einzuführen.

Gegenwärtig müssen sich jedoch hauptsächlich die Frauen im beruflichen Umfeld mehr mit männlichen Kommunikations – und Organisationsstrukturen auseinandersetzen, als umgekehrt. Vor allen Dingen in technischen Berufen ist es für Frauen oft schwer, sich mit ihren Eigenschaften durchzusetzen. Dementsprechend ist eine Unterstützung hilfreich, die nicht polarisiert sondern die geschlechtsspezifischen Unterschiede klärt und das Eigene stärkt, ohne das Andere abzuwerten.

Gender-Coaching bedeutet also, geschlechtsspezifische Unterschiede wahrzunehmen, anzuerkennen und damit umzugehen.