Psychotherapie

Die Psychotherapie ist eine Krankenbehandlung, die im Leistungskatalog der gesetzlichen wie privaten Krankenkassen fest verankert ist. Dementsprechend werden krankheitswertige neurotische, psychotische und psychosomatische Störungen kassenfinanziert behandelt. Neurotische Störungen sind z.B. Ängste, Zwänge, Depressionen, während Psychosen sich meist in wahnhafter Realitätsverkennung äussern. Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man z.B. Migräne, Gastritis, Ulcus Duodeni, Morbus Crohn und Asthma. Mittlerweile gehören jedoch auch chronische Rückenschmerzen und viele andere chronischen Symptome zu den psychosomatischen Erkrankungen.

Ich arbeite sowohl auf tiefenpsychologisch-fundierter Basis wie auch psychoanalytisch. Die tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie wird einmal wöchentlich im Sitzen über etwa 2 Jahre durchgeführt, die psychoanalytische Therapie findet zweimal wöchentlich im Liegen statt und das meist über drei bis fünf Jahre. Der theoretische Hintergrund ist bei beiden Behandlungsmethoden gleich: es wird versucht, eine aktuelle psychische Störung mit biographischem Erleben, insbesondere mit frühen Beziehungserfahrungen in der Herkunftsfamilie, in Beziehung zu setzen und zu verstehen. In dem sicheren therapeutischen Setting wird es durch die tragende Beziehung zwischen Patient und Therapeut möglich, sich an traumatische Beziehungserfahrungen zu erinnern, diese durchzuarbeiten und schließlich aufzulösen. Die Arbeit mit dem Unbewussten und mit Träumen spielt darin eine große Rolle, in der psychoanalytischen Therapie nimmt sie einen größeren Stellenwert ein als in der tiefenpsychologisch-fundierten Therapie. Sowohl die tiefenpsychologisch-fundierte wie auch die psychoanalytische Therapie kann in Einzel- oder in Gruppentherapie durchgeführt werden.

Oft kombiniere ich die Psychotherapie mit einer homöopathischen Behandlung. Besonders Ängste, Zwänge und Depressionen können manchmal durch eine homöopathische Medikation so gelindert werden, dass keine Behandlung mit Psychopharmaka notwendig wird und die psychotherapeutische Arbeit kontinuierlich stattfinden kann.